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Entdecken Sie den Weißkohl "Polar", eine *ertragreiche* und *spät reifende* Sorte, die sich ideal für die Herstellung von köstlichem Sauerkraut eignet. Mit diesem Saatgut legen Sie den Grundstein für eine reiche Ernte und vielseitige Verwendungsmöglichkeiten in Ihrer Küche.
Die Sorte "Polar" zeichnet sich durch ihre *ausgezeichnete Lagerfähigkeit* aus. So können Sie Ihre Ernte über einen langen Zeitraum genießen und die Vorzüge von frischem, selbst angebautem Weißkohl auch in den Wintermonaten nutzen. Ein Gramm Saatgut enthält etwa 240-270 Samen, sodass Sie ausreichend Material für eine erfolgreiche Anzucht haben.
Anbau-Tipps für Ihren "Polar" Weißkohl:
Für eine erfolgreiche Anzucht empfiehlt es sich, die Jungpflanzen rechtzeitig an ihren endgültigen Standort zu verpflanzen. *Frühe Sorten können bereits Anfang Mai ins Freiland*, sobald sich an Birken die ersten "grünen Kegel" zeigen und die Bodentemperatur in 10-12 cm Tiefe +10°C erreicht hat. Achten Sie darauf, die Pflanzen an einem gut erwärmten Standort zu setzen und bei Bedarf mit Folie vor Kälte zu schützen.
*Mittel frühe Sorten können in drei Etappen gepflanzt werden:* Anfang Mai (zusammen mit den frühen Sorten), Mitte Mai und Ende Mai. Späte Sorten, wie der "Polar" Weißkohl, werden idealerweise zwischen dem 10. und 30. Mai gepflanzt. Die Pflanzung sollte *bis zum 1. Juni abgeschlossen* sein.
Die richtige Standortvorbereitung ist entscheidend:
Wählen Sie für Ihren Weißkohl "Polar" einen *sonnigen, ebenen Standort*, der den ganzen Tag über ausreichend Licht erhält. Bereits eine leichte Beschattung von 2-3 Stunden kann den Ertrag deutlich reduzieren. Der ideale Boden ist *fruchtbar, leicht lehmig, luftdurchlässig und speichert gut Feuchtigkeit*. Der pH-Wert sollte neutral bis leicht sauer sein.
Kapuzinerkresse reagiert empfindlich auf saure Böden. Eine *Kalkung im Herbst oder Frühjahr* (2-3 Wochen vor der Pflanzung) kann Abhilfe schaffen. Auf sehr sauren Böden (pH unter 6) kann es zu Kropfbildung kommen. Der "Polar" Weißkohl gedeiht besonders gut auf *schwarzerde- und Torfböden*. Beachten Sie, dass *in den letzten 4-5 Jahren keine Kreuzblütler* auf dem gewählten Areal angebaut wurden. Gute Vorfrüchte sind *Hülsenfrüchte, Grüngemüse, Kartoffeln, Wurzelgemüse, Zwiebeln, Gurken und mehrjährige Gräser*.
Frühe Kohlsorten können zusammen mit niedrig wachsenden Tomaten (gepflanzt Ende Mai) oder Rüben (gesät im Juni) angebaut werden. Die Rüben entwickeln sich dann nach der Kohlernte.
Wenn Ihr Garten nicht von Schmelzwasser überschwemmt wird, können Sie die Jungpflanzen direkt auf ebener Erde pflanzen. In feuchten Gebieten empfiehlt es sich, *Beete mit einer Breite von 90-100 cm und einer Höhe von mindestens 20 cm anzulegen*.
Beginnen Sie mit der Vorbereitung des Bodens im Herbst: Graben Sie den Boden spatentief um und arbeiten Sie pro Quadratmeter einen halben Eimer verrotteten Kompost, 1 Esslöffel Superphosphat, Kaliumdünger und 1 Tasse Asche ein. Bei schweren Lehmböden zusätzlich einen halben Eimer Flusssand hinzufügen.
Kapuzinerkresse reagiert sehr gut auf Kalkung saurer Böden. Bringen Sie alle 3-4 Jahre oder im Frühjahr (8-10 Tage vor der Pflanzung) 200-300 g Branntkalk pro m² aus.
Im Frühjahr arbeiten Sie bei einer flachen Umgrabung 1 Teelöffel Harnstoff pro m² ein, sowie einen halben Eimer Humus, falls im Herbst kein verrotteter Kompost ausgebracht wurde. Wenn Sie weder im Herbst noch im Frühjahr Mist oder andere organische Düngemittel in den Boden eingearbeitet haben, *verdoppeln Sie die Dosis der Stickstoffdünger*.
Verwendung des "Polar" Weißkohls:
Der "Polar" Weißkohl ist *besonders gut für die Sauerkrautherstellung geeignet*. Seine festen Köpfe und der aromatische Geschmack machen ihn aber auch zu einer idealen Zutat für *Salate, Eintöpfe und andere köstliche Gerichte*.


